Verfahrensanweisung für Angehörige und Bewohner
Hygienemaßnahmen / Besuchsregelung / Weitere Maßnahmen zum Schutz vor Corona Infektion


Die Verfahrensanweisung dient der Sicherheit jedes einzelnen Bewohners, aber auch dem Schutz jedes einzelnen Mitarbeitenden und der Angehörigen.

Allgemeine Vorgaben:

• Keine Umarmung mit den Bewohnern.
• Kein Händeschütteln mit den Bewohnern.
• Abstand von 2 m muss eingehalten werden.
• Einhalten der Händehygiene (Waschung / Desinfektion)
• Bei jedem Bewohner Kontakt Mundschutz tragen.
• Beim Betreten der Einrichtung ist ein Mundschutz zu tragen.


Ziel:

• Einhalten der Hygienemaßnahmen
• Vermeidung von Keimverschleppung innerhalb und außerhalb der Einrichtung.
• Vermeidung von Infektionen mit Corona Virus


Verhaltensregeln für Bewohner / Angehörige:

• Bewohner verlassen ihr Zimmer nur mit Mundschutz – diese bekommen die Bewohner vom Pflegepersonal.
• Besucher müssen eine FFP 2 Maske tragen – diese werden von der Einrichtung zur Verfügung gestellt (wenn keine eigene vorhanden ist).
• Bewohner, die die Einrichtung verlassen (auch für Arztbesuche) müssen eine FFP 2 Maske tragen.
• Der Mindestabstand von zwei Metern gilt auch für Bewohner.

 

Betreuungsangebote durch den Sozialen Dienst
• Betreuungsangebote werden wie gewohnt durchgeführt.
• Mindestabstand muss eingehalten werden.
• Bewohner wie auch die Mitarbeitenden müssen einen Mundschutz tragen.


Besuchsregelung:

• Besuche können in der Zeit von 10:00 – 19:00 Uhr in der Einrichtung stattfinden. • In Ausnahmefällen können die Besuche auch nach 19:00 Uhr stattfinden – wichtig ist, dass der Besuch aber vor 19:00 Uhr in der Einrichtung ist, da wir sonst kein Screening und kein Schnelltest mehr durchführen können.
• Besuche dürfen ausschließlich im Zimmer oder im Garten, mit Einhaltung des Mindestabstands und tragen einer FFP 2 Maske, stattfinden
• Ein Aufenthalt im Wohnbereich und in den Speisesälen ist nicht gestattet.

• Vor jedem Besuch wird ein Screening durchgeführt, die Temperatur gemessen und ein Corona Schnelltest durchgeführt. 
• Sollte der Test positiv sein oder der Besuch den Test nicht durchführen, wird der Besuch nicht gewährt.

• Besuche dürfen zweimal am Tag mit zwei Personen stattfinden. Im Außenbereich (außerhalb der Einrichtung – damit ist nicht der Garten gemeint) darf ein Besuch mit vier Personen stattfinden.
• Besuche werden im Besuchsregister dokumentiert.
• Aktuell gibt es keine Einschränkung bezüglich der Dauer des Besuchs.
• Ausnahmen können nach Rücksprache mit der Einrichtungsleitung erfolgen.


Verlassen des Hauses durch die Bewohner:

• Bewohner dürfen die Einrichtungen jederzeit unter der Beachtung der Regelungen zur Vermeidung einer Corona Infektion verlassen.
• Sobald Bewohner mit Angehörigen die Einrichtung verlassen, sind diese eigen-ständig verantwortlich dafür, dass sie die Vorgaben der CoronaSchutzVO einhalten. Gemäß CoronaSchutzVO sind dann auch Besuche zu Hause und dort z.B. auch der Kontakt mit mehreren Personen möglich. Dokumentiert werden muss nur die Person, die die Bewohnerin bzw. den Bewohner in der Einrichtung ab-holt. Bitte denken Sie daran, dass die Bewohner zur Risikogruppe gehören.
• Die Einrichtungsleitung trifft die entsprechenden Vorkehrungen und kann dabei auch einseitig von bestehenden Verträgen zwischen der Einrichtung und den betroffenen Bewohnern und Patienten abweichen. Art. 104 Abs. 2 des Grundgesetzes bleibt unberührt. Die Einrichtungsleitung kann Ausnahmen von den Beschränkungen dieses Absatzes zulassen, wenn dies medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist.

 

Vor jedem Besuch muss ein Corona Schnelltest erfolgen! 

Bitte denken Sie daran, dass Sie eine halbe Stunde vor dem Test weder Essen noch Trinken!

Dafür bitte Termine bei der Teamleitung des Sozialen Dienstes - Anja Trienekens machen. 

 

Termine können Sie, telefonisch bei Frau Anja Trienekens 02166-9601840, von Montag – Donnerstag in der Zeit von 10:00 – 16:00 Uhr machen.
Von Freitag bis Sonntag werden die Schnelltests durch einen externen Anbieter durchgeführt.

 

• Die Testung findet im Besprechungsraum 10 statt.

 

Schutz von Pflegeeinrichtungen vor dem Eintrag von SARS-CoV-2-Viren unter Berücksichtigung des Rechts auf Teilhabe und sozialer Kontakte der
pflegebedürftigen Menschen
Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (CoronaAVPflegeundBesuche)
(Vom 23. Dezember 2020)

2.
Anforderungen an einrichtungsbezogene Besuchskonzepte vollstationärer Pflege-einrichtungen gemäß § 5 Absatz 2 Coronaschutzverordnung
Besuche in Pflegeeinrichtungen müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und unter Berücksichtigung des Rechts der Bewohnerinnen und Bewohner auf Teilhabe und soziale Kontakte organisiert und durchgeführt werden. Hierzu haben die Einrichtungen unter Berücksichtigung der einrichtungsbezogenen Rahmenbedingungen ein Besuchskonzept unter Darstellung der vorgesehenen Hygienemaßnahmen und des Teilhabebedarfs der Bewohnerinnen und Bewohner fortzuschreiben. Hierbei ist dem Bei-rat der Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung die Gelegenheit zur Mitwirkung zu ge-ben. Es ist ferner mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen zu kommunizieren.


Insbesondere muss das Besuchskonzept folgende Maßnahmen enthalten, die umzusetzen sind:
2.1. Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner kann täglich Besuch erhalten. Besuche müs-sen am Vormittag und am Nachmittag sowie an Wochenenden und Feiertagen möglich sein und dürfen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch unterlie-gen. Nachmittags sollen Besuche zumindest in einem Zeitkorridor von 16 bis 19 Uhr möglich sein.
2.2. Die Besuche sind auf zwei Besuche pro Tag und Bewohnerin bzw. Bewohner jeweils durch maximal zwei Personen, im Außenbereich auf jeweils vier Personen pro Besuch zu beschränken. 

2.3. Die Besucherinnen und Besucher sind mindestens durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Tragen einer FFP2-Maske) innerhalb der Pflegeeinrichtung, Nieshy-giene, Handdesinfektion, Abstandsgebot usw.) zu informieren und zur Einhaltung anzu-halten.
2.4. Bei den Besucherinnen und Besuchern ist bei jedem Besuch ein Kurzscreening (Er-kältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktperso-nen ersten Grades gemäß der Richtlinie des Robert Koch-Instituts) einschließlich Tem-peraturmessung durchzuführen. Ein Zutritt zu der Einrichtung ist nur möglich, wenn sich bei dem Kurzscreening keine Hinweise darauf ergeben, dass durch die Besucherin bzw. den Besucher das SARS-CoV-2-Virus oder ein anderer Krankheitserreger in die Einrich-tung eingetragen werden könnte. Sofern seitens der Besucherin oder des Besuchers die Mitwirkung am Kurzscreening verweigert wird, hat die Einrichtungsleitung den Zutritt zu versagen.
2.5. Die Einrichtungen sollen den Besucherinnen und Besuchern einen PoC-Test anbieten und empfehlen. Wenn eine potentielle Besucherin oder ein potentieller Besucher die Te-stung ablehnt, ist der Zutritt zu verweigern, sofern keine medizinischen Gründe glaubhaft gemacht werden können, die der Durchführung dieser Testung entgegenstehen oder nach-gewiesen wird, dass innerhalb von 72 Stunden vor dem beabsichtigten Besuch bereits eine PoC-Testung mit negativem Ergebnis durchgeführt worden ist.
Der Zutritt ist ferner zu versagen, wenn ein durchgeführter PoC-Test positiv ausgefallen ist.

2.6 Für die regelmäßige PoC-Testung der Besucherinnen und Besucher können seitens der Pflegeeinrichtung zentrale Termine vorgegeben werden. Sofern von dieser Möglich-keit Gebrauch gemacht wird, sind wöchentlich mindestens vier Termine im Umfang von jeweils mindestens zwei Stunden anzubieten, von denen jeweils einer am Wochenende und einer am Nachmittag in einem Zeitkorridor von 16 bis 19 Uhr liegen muss. Die Ter-mine sind darüber hinaus sowohl durch Aushang an zentraler Stelle der Pflegeeinrichtung als auch im Internet deutlich bekannt zu machen.
2.7. Zutrittsverbote sind während der Sterbephase nach Maßgabe von § 5 Absatz 1 Coronaschutzverordnung ausgeschlossen.
2.8. Die Besucherinnen und Besucher haben sich vor dem Besuchskontakt die Hände zu desinfizieren.
2.9. Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindes-tens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten. Sofern während des Besuchs die be-suchende Person eine FFP2-Maske und die besuchte Person mindestens einen Mund-Nase-Schutz nutzt und vorher sowie hinterher bei den beteiligten Personen eine gründli-che Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforder-lich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.
2.10. Es ist ein Besuchsregister zu führen, in dem bei jedem Besuch der Name der Besu-cherin bzw. des Besuchers, eine Telefonnummer, unter der die Besucherin bzw. der Be-sucher erreicht werden kann, das Datum und die Uhrzeiten von Beginn und Ende des Besuchs sowie die bzw. der Besuchte erfasst werden. Diese Daten sind vier Wochen auf-zubewahren und anschließend zu vernichten, sofern sie nicht von der nach § 28 Absatz 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden. Sollte eine Besucherin oder ein Besucher die benötigten Informationen nicht zur Verfügung stellen, soll die Einrichtungsleitung den Zutritt versagen.

2.11. Besuche auf den Bewohnerzimmern sind zuzulassen. Eine Vertraulichkeit des Be-suchs ist zu gewährleisten. Während des Besuchs tragen damit die Bewohnerinnen und Bewohner und die Besucherinnen und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer. Ziffer 2.9. gilt entsprechend.
2.12. Erfolgt der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich, bei dem ein infektions-gefährdender Kontakt zwischen besuchenden und besuchten Personen baulich oder durch sonstige Maßnahmen (z. B. Schutzfenster, Trennscheiben) unterbunden ist, kann auf wei-tere additive Schutzvorkehrungen (FFP2-Maske und Mindestabstand) verzichtet werden.
2.13. Die Einrichtungen sind verpflichtet, dem Landeszentrum Gesundheit wöchentlich die Anzahl der durchgeführten Tests und positiven Ergebnisse – unterschieden nach den Kategorien Behandelte/Betreute, Personal und Besucher – zu melden.


3.
Zugangsrechte weiterer Personen
Für die Besuche von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Betreuerinnen und Betreuern, Be-treuungsrichterinnen und Betreuungsrichtern, Dienstleistenden zur medizinisch-pflegeri-schen oder palliativen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung sowie Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote durchführen, gelten die unter 2. aufge-führten Regelungen entsprechend. § 12 Absatz 2 Coronaschutzverordnung gilt entsprechend.


4.
Verlassen der Pflegeeinrichtung
Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen dürfen diese alleine oder mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern, Besucherinnen und Besuchern nach Ziffer 2 oder Beschäftigten derselben Einrichtung verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Coronaschutzverordnung für den öffentlichen Bereich halten. Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Besucherinnen und Besucher nach Ziffer 2 tragen die Verant-wortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrich-tung. Als Dauer des Verlassens sind mindestens sechs Stunden täglich zuzulassen. Be-wohnerinnen und Bewohnern, die die Einrichtung verlassen, sind bei der Rückkehr und ein zweites Mal drei Tage nach der Rückkehr mit einem PoC-Test zu testen. Die zusätz-liche Veranlassung einer Isolierung oder der Ausschluss von Teilhabeangeboten durch die Einrichtungsleitung ist nicht zulässig.